Autor: Vivien Pietruck

Grafikerin mit über 20 Jahren Berufserfahrung, Heilpraktikerin, Donzentin in der Naturheilkunde über Recht und Gesetz, Werbung und Marketing.

Zeitmanagement als Mutter in der Heilpraktiker-Ausbildung

Viele Frauen, die beschließen eine Heilpraktiker-Ausbildung anzufangen, haben bereits einen Beruf. Das liegt daran, dass man die Prüfung vor dem Gesundheitsamt erst mit 25 Jahren ablegen darf und bis zu diesem Zeitpunkt haben die meisten dann doch schonmal was anderes angefangen. Und manchmal merkt man auch erst im Laufe des Lebens, dass der ursprünglich gewählte Beruf doch nicht so erfüllend ist, wie gedacht und sucht eine Alternative die erfüllender ist. Et voila, da sind wir dann, in der Mitte unseres Lebens in einer Schulbank! Zuhause die Kinder, vormittags der Halbtagsjob und am Wochenende die Schwiegermutter… irgendwie wird es schon gut gehen? Wir wären keine Mütter, wenn wir eines nicht ganz besonders gut könnten: Nämlich Zeitmanagement. Und darum geht es heute hier, wie funktioniert das Zeitmanagement als Mutter in einer Heilpraktiker-Ausbildung über mehrere Jahre? Erstaunlich gut!

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Es ist soweit. Wir sind ein bisschen aufgeregt und voller Vorfreude. Und dazu müssen wir erst einmal erklären warum. Und worum es hier überhaupt geht. Wir müssen etwas ausholen bitte lies bis zum Ende, wir reichen dir auch virtuell einen Kakao rüber.

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Vom TTDSG, Heilpraktikern und Kalorien

Das TTDSG ist nicht, wie man vielleicht vermuten möchte, eine neuartige fancy Heilmethode, sondern…ein Gesetz. Jawohl. Und ihr kennt mich, ich mag Gesetze und ich mag sie auch gerne erklären um meine Mitmenschen von ihrer Wichtigkeit zu überzeugen, und so ist es auch jetzt. Also obacht, heute gibt’s was spannendes zu lernen! Das Gesetz, dass den klangvollen Namen: “Gesetz über den Datenschutz und den Schutz der Privatsphäre in der Telekommunikation und bei Telemedien” trägt, ist nämlich ganz neu, am 1.12.21 trat es in Kraft. Da liegt es ja nahe, dass diejenigen, die nicht in ihrer Freizeit Gesetze wälzen es vielleicht noch nicht mitbekommen haben. Dafür habt ihr ja mich, ich erzähle jetzt warum es in der Heilpraktikerpraxis zum tragen kommt und was das Ganze mit Kalorien zu tun hat. Auf geht’s

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Was muss ein Heilpraktiker lernen?

Um in Deutschland die Berufsbezeichnung “Heilpraktiker” führen zu dürfen, braucht man die Erlaubnis. So besagt es das Heilpraktiker-Gesetz von 17.02.1939. Aber was bedeutet das genau? Angeblich reicht eine simple Überprüfung aus, so findet man es gerne in den einschlägigen Foren, stimmt das wirklich? Ich habe für euch den Praxis-Test gemacht (Haha, das wollte ich schon immer mal schreiben!) und nur für diesen Blog-Artikel die Prüfung abgelegt. 🙂 Natürlich nicht! Ich habe mich unglaublich in diesen anspruchsvollen Beruf verliebt und mich in eine langjährige und schwierige Ausbildung begeben, um an Ende eine der schwersten Prüfungen meines Lebens abzulegen. Und das sage ich, obwohl ich Abi gemacht habe, eine IHK-Ausbildungen bestanden habe, studiert habe und schon mein ganzes Leben lang gerne und ständig lerne (Mit der Volkshochschule bin quasi per du). Es war toll – und es war schwer. Also, was muss ein Heilpraktiker lernen?

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Was hat die Künstlersozialkasse mit Praxiswerbung zu tun?

Einige haben es vielleicht schon erlebt wenn sie eine/n Grafiker/in beauftragt haben, andere kennen sie nur vom hören-sagen… es geht um die Künstlersozialkasse. Ab wann ist eine Naturheilpraxis verpflichtet, Abgaben an die Künstlersozialkasse zu entrichten? Es ist ja so: Auch Grafiker müssen ihre Rechnungen bezahlen, ich spreche da aus leidvoller Erfahrung. Jede/r Selbstständige weiss, es gibt es einen Haufen Versicherungen die jeden Monat ihr Geld sehen wollen. Ihr kennt das aus eurer Tätigkeit in der Naturheilpraxis denn Grafiker und Heilpraktiker haben eine Gemeinsamkeit: Beide sind Freiberufler. Was das genau bedeutet wollen wir hier heute nicht unter die Lupe nehmen, das mache ich einmal in einem Extra-Artikel, heute soll es um die Künstlersozialkasse gehen und was Praxisowner zu dieser Thematik wissen müssen, wenn sie eine Grafiker beautragen. He´re we go.

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Qualitätsmanagement in der Heilpraktikerpraxis

Qualität finden wir ja per se erstmal gut. Qualitätssicherung noch mehr. Aber was bedeutet Qualitätsmanagement in einer Heilpraktikerpraxis genau? Konkret bedeutet es, dass das eigene Tun in einer Praxis beobachtet, dokumentiert und dann verbessert wird. Es gibt Umfangreiche Tools und Fortbildungen zu dieser Thematik und immer öfter wird auch in der Prüfung dazu gefragt. Deshalb stelle ich euch heute einen einfachen Leitfaden vor, der in jeder Praxis niedrigschwellig und schnell umgesetzt werden kann. Und der Lust auf mehr macht: Nächste Halt = IsoNorm, i like it 😉

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Was hat die Rechnung mit der DSGVO zu tun?

Seit Mai’18 geistert sie durch die Praxen, die Horrorstory DSGVO. Dabei ist sie eigentlich ein wichtiges Werkzeug um eigene Daten zu schützen und nachvollziehen zu können, wo Daten überhaupt alles gespeichert werden wenn wir nicht aufpassen. Meine Daten gehören mir, auch wenn ich sie zwangsläufig hin und wieder hergeben muss. Dann habe ich das Recht auf Einsicht und das ist gut und richtig so. Was mich und meine Daten schützt, ist für so manchen Praxisinhaber das Grauen und oftmals sind Fragen offen, was nun eigentlich erlaubt ist und was nicht.

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Heilversprechen in Heilberufen – Werben, aber richtig!

Immer wieder sehe ich in den sozialen Medien Aufrufe von Werbefachleuten, die ihre neuen Strategien für Coaches oder Heilpraktiker:innen anpreisen. Das ist toll, wir wollen ja alle, dass die Heilberufler:innen ihre Arbeit kommunizieren damit möglichst viele Menschen davon profitieren können. Aber bitte bitte, lest euch doch die Gesetze dazu durch! Es gibt sehr genaue Vorgaben, was wir in den Heilberufen öffentlich tun dürfen und was nicht, das ist in mehreren Gesetzen geregelt und jeder Werbende ist in der Pflicht, sich selber zu informieren. Und das gilt ausnahmelos für alle Praxen, egal ob Arzt, Therapeut, Heilpraktiker oder Coach. Holt euch einen Kakao, es wird bürokratisch!

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Lernposter sind wie Eiswerbung

Um Heilpraktiker:in zu werden, muss man sehr sehr viel lernen! Ich war ehrlicherweise ein bißchen überrascht, als ich meinen Lehrplan das erste Mal so ganz genau angesehen habe. Im Internet liest man ja gern, dass eigentlich jeder Heilpraktiker werden kann, der einen Hauptschulabschluss besitzt, dass es eigentlich auch kein richtiger Beruf ist sondern was für esoterische Spinner. Ist das wirklich so? Ich erzähle euch warum dass Quatsch ist, warum Lernposter wie Eiswerbung sind und 5 gute Gründe zum lernen mit Postern.

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Da klingelt die Kasse … oder doch nicht?

Barzahlungen waren bisher gängige Praxis in Naturheilpraxen, das könnte sich mit der aktuellen Bonpflicht allerdings ändern. Ganz so einfach ist es nämlich nicht mehr, Bargeld am Tresen einzunehmen und gleichzeitig mit dem Finanzamt befreundet zu sein.

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